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24 Nights (Kapitel 22)

Zweiundzwanzigste Nacht: Nachdenklich


Nur noch ein Tag. Nur noch heute. Das war dein erster Gedanke an diesem Morgen und er erfüllte dich mit Freude und ein kleines bisschen Wehmut. Denn auch wenn die Vampire dir eigentlich alle keine richtigen Freunde gewesen waren, die meisten dich sogar ziemlich mies behandelt hatten, so waren sie dir dennoch schon ein wenig ans Herz gewachsen.

Ein Blick auf die Uhr verriet, dass es noch recht früh war. Neben deinem Bett auf dem Boden, konntest du sehen, saß jemand und wenn dich nicht alles täuschte, erkanntest du Subarus schneeweißen Schopf. Er war also heute dran. Du schlosst die Augen wieder, um noch ein wenig deinen Gedanken nachzuhängen, ehe du aufstandest. Es war ohnehin noch nicht einmal 8:00 Uhr. Keine Zeit, um die man in den Ferien schon aufstehen müsste. Zumindest deiner Meinung nach. Außerdem: Selbst wenn? Du konntest es dir ja aussuchen und noch war dein warmes kuscheliges Bett verlockender, als aufzustehen und dich um die Dinge zu sorgen, die da heute noch so kommen mochten.


Packen könntest du nachher schon einmal. Und die kleinen Päckchen unter den Weihnachtsbaum legen, damit du es nicht vergaßt. Wie sie wohl reagieren würden, wenn sie sie am Heiligabend öffneten? Ein wenig tat es dir fast leid, ihre Gesichter nicht zu sehen. Zumindest die Mukamis, da warst du dir sicher, würden sich ganz bestimmt freuen. Du sahst Azusas Lächeln vor deinem inneren Augen, konntest förmlich Kou auflachen hören und du warst dir fast sicher, immerhin einer der Sakamakis würde sich auch freuen. Laito. Ob einer von ihnen die Kette überhaupt tragen würde? Darüber wagtest du keine Vermutungen anzustellen, doch bei dem einen oder anderen, den du vielleicht wirklich 'Freund' nennen würdest, könntest du es dir durchaus vorstellen.

Doch am Ende spielte es wohl keine Rolle. Keinen von ihnen würdest du jemals wiedersehen und vermutlich war das sogar besser so. Sie waren eben Vampire. Und du... du warst ein Mensch. Ihr lebtet in völlig verschiedenen Welten. Das war ja auch kein Wunder. Immerhin waren sie ja schon etwas verschroben. Jeder einzelne von ihnen.


Genüsslich strecktest du dich aus. In dieser Nacht hatte dich der Traum nicht erneut heimgesucht und du hattest ihn sogar schon fast wieder vergessen, bis du Rukis leise Stimme neben dir hörtest. „Eve.“ Dein Herz setzte eine Sekunde aus. Wieso sagte er das zu dir? Hattest du im Schlaf gesprochen? Hatte er diesen Traum etwa suggeriert, weil er dir im Schlaf zumurmelte? Nein, Unfug, jetzt wurdest du paranoid und ein wenig überkreativ.

Du schlucktest leicht und wandtest dich Ruki zu, dessen blaugraue Augen dich sofort zu durchschauen schienen, gleich wie sehr du die Ruhige und Gleichgültige mimen wolltest. „Eve“, wisperte er erneut und du hobst dennoch vielsagend eine Augenbraue. „Hallo Ruki. Ich bin es“, meintest du, als würdest du glauben, er verwechsele dich einfach nur. „Mein Name ist nicht Eve.“ Er sah dich unverwandt an und sagte nichts dazu.

Eine Weile schwiegt ihr beide, dann aber räuspertest du dich. „Aber... wer ist denn diese Eve?“, wolltest du wissen und brachst damit das Eis. Allerdings nicht auf eine Weise, die du erwartet hättest. Anstatt einer Antwort oder einem seiner weiteren langen ernsten Blicke, wandte Ruki sich wortlos ab und verließ den Raum.


Verwirrt sahst du ihm nach. Was war denn nun los? Offenbar verwirrte Rukis Verhalten nicht nur dich, denn neben dir schnaufte auch Subaru leise. „Spinner“, brummte der Weißhaarige. Nicht nett von ihm, aber irgendwie hatte er Recht, wenn er damit sagen wollte, dass sich Ruki seltsam verhielt. Fragend wandtest du dich Subaru zu. „Kennst du diese Eve?“ Du konntest sehen, wie sich seine Augen verengten, doch dann wandte auch er sich ab und saß wieder mit dem Rücken zu dir neben dem Bett.

Das geht dich nichts an und ist auch nicht wichtig. Dieser Blödsinn wird nie klappen und mich interessiert das auch nicht“, knurrte er in einem Tonfall, der dir klar machte, dass es besser wäre, ihn nicht noch einmal danach zu fragen. Wer immer also diese Eve war oder gewesen war, sie hatte nicht nur mit Ruki oder nur mit dem Mukamis, sondern auch mit den Sakamakis zu tun. Vielleicht war ja sogar sie der Grund, weshalb die beiden Brüder-Gruppen sich nicht leiden konnten, sondern so stark miteinander im Clinch lagen. Nur konntest oder solltest zumindest Subaru besser nicht danach fragen.


Eben noch hattest du dir überlegt, dich noch einmal umzudrehen und vor dich hin zu dösen, doch nun warst du wach und konntest ebenso gut aufstehen. Müde und doch noch nicht ganz wach schlurftest du gen Bad, um dich fertig zu machen. Subaru folgte dir in einigem Abstand und blieb vor der Tür. Genau wie seine Brüder und Vorgänger in den letzten Tagen.

Während du unter der Dusche standest, wanderten deine Gedanken wieder zu der Vorfreude auf Morgen. Morgen würdest du diesen irren Ort endlich verlassen und in dein normales, harmloses und gefahrloses Leben zurückkehren, wo niemand versuchte, dein Blut zu trinken oder dich belästigte, herumstieß oder bedrohte. Einfach nur ein ganz normales Leben.

Es war schon ironisch, wie sehr man sich dies zurück wünschte, wenn man es einmal verloren hatte. Normalerweise wünschte man sich – und da warst du keine Ausnahme gewesen – immer, dass das eigene Leben aufregender wäre, dass einem etwas Besonderes, etwas Übernatürliches widerfahren würde. Dir war dergleichen widerfahren und jetzt wolltest du nur, dass alles schnellst möglichst wieder so wurde, wie es vorher gewesen war. Glauben würde dir ohnehin niemand, wenn du von deinem knapp dreiwöchigen Abenteuer in gleich zwei Vampirhaushalten berichtetest. Es wäre deine persönliche Mahnung daran, wie schön doch ein normales und langweiliges Leben sein konnte.


Angenehm warm prasselte das Wasser auf dich hinab und entspannte deine Muskeln. Allerdings brannten die Bisswunden der letzten Tage dennoch, als das heiße Nass darüber spülte. Noch ein guter Grund, sich zu freuen, wenn du hier wegkamst. Keine Wunden mehr, keine Bissspuren an deinem Körper, bei denen sich jeder normale Mensch sofort fragen musste, ob du deinen Freund nicht gut unter Kontrolle hattest, dieser Hannibal Lecter hieß und mal knabbern wollte oder ob du vielleicht Misshandlungsopfer warst.

Vorsichtig betastetest du die Wunde an deinem Arm, die dir Azusa gestern beigebracht hatte. Direkt neben dem Schnitt hatte er zugebissen und du konntest schwören, er hatte das Pflaster dabei beäugt, wohl wissend, dass darunter ein Schnitt lag, den du dir selbst zugefügt hattest, ganz wie er es bei sich selbst häufiger tat. Doch zumindest, das tröstete dich ein wenig, hatte er dich nicht erneut darum gebeten. Niemals hättest du es übers Herz gebracht, den kleinen Azusa, wie du ihn in Gedanken nanntest, zu verletzen. Er war ja kein prinzipiell böser Mensch. Also ein Mensch ja ohnehin nicht mehr, aber auch nicht böse. So oder so konntest du dir nicht vorstellen, jemanden zu verletzen. Nicht einmal Ayato und dem würdest du schon ziemlich gerne einen saftigen Tritt dorthin verpassen, wo die Sonne nie schien.


Als du die Dusche schließlich abstelltest und dich anzogst, fühltest du dich zwar wacher, aber nicht unbedingt besser. Die erste Hochstimmung des Morgens war dir gründlich vergangen und hatte stattdessen einem Gefühl von Traurigkeit und Bedauern Platz gemacht, das du am liebsten eilig beiseite geschoben hättest, wenn es dir nur irgendwie gelungen wäre. Doch es hielt sich hartnäckig.

Ein wenig würdest du sie schon vermissen, ging es dir durch den Kopf, während du der morgendlichen Routine folgtest, dich anzogst, frühstücktest und schlussendlich ins Wohnzimmer gingst, wo die ersten der anderen Vampire, die heute kein Aufpassdienst hatten, schon herumlungerten.

Von Ruki allerdings war hier nichts zu sehen. Wohin immer er auch verschwunden war, hier war er nicht. Es wunderte dich schon ein wenig, immerhin hieß das, dass du so gesehen allein von Subaru bewacht wurdest, dem Ruki wohl kaum traute, immerhin war der Weißhaarige Ayatos Bruder. Apropos Ayato: Von dem war auch weit und breit nichts zu sehen, doch darum tat es dir nicht wirklich Leid, nachdem er gestern schon wieder so unausstehlich zu dir gewesen war.


Vorerst machtest du es dir auf dem Sofa bequem und kuscheltest dich einfach mit einer der daneben liegenden Decken ein. Subaru nahm neben dir Platz, ganz wie ein Wachhund, den Blick allerdings nicht auf dich, sondern vielmehr ins Kaminfeuer gerichtet, das schon brannte und Wärme verströmte.

So ungern du es auch zugabst, du hattest dich in gewisser Weise an einiges hier gewöhnt. Nicht unbedingt daran, dass du ein wandelnder Snack warst, aber doch an einiges anderes. Daran, dass immer ein warmes Feuer im Kamin brannte und dass immer irgendjemand hier im Raum saß. Es war hier nie einsam, man war nie allein. Nicht so, wie bei dir daheim, wo du die meiste Zeit alleine warst, weil deine Eltern beide viel unterwegs waren. Entweder arbeiten oder auf irgendwelchen Feiern und Veranstaltungen, um die höheren Kreise kennen zu lernen und Kontakte zu knüpfen. Du hattest dazu keine Lust und immerhin das akzeptieren sie und baten dich nur selten, mitzukommen. Nur dann, wenn es ihnen wirklich wichtig erschien oder die Veranstaltung dich interessieren könnte.


Und was du noch irgendwie vermissen würdest, das mochtest du noch viel weniger gerne zugeben, waren die Vampire.

Den stets gut gelaunten Kou, der vor sich hinsummt, wenn er kocht, und den Yuma, der sich stundenlang hingebungsvoll um seinen Garten kümmert. Azusa, der fast wie ein kleines Kind an diesem hängt und selbst Ruki, der die meiste Zeit schweigt und bei dem du dir noch immer nicht sicher warst, was sich hinter seiner Maske verbarg.

Oh und selbstverständlich würdest du auch Shu vermissen, auch wenn der meistens nur schlief. Immerhin war er wirklich harmlos gewesen. Ja und Kanato! Ein wenig niedlich war er mit seinem Kuchen und seiner Liebe zu Süßem ja schon. Reiji würde dir auch ein wenig fehlen. Es war wirklich nett gewesen, dass er dir vorgelesen hatte. Wenn du ganz ehrlich warst, würdest du sogar den unfreundlichen Subaru und dem verspielten Laito vermissen, der sich so aufmerksam bei dir entschuldigt hatte. Nur Ayato... nee. Den sicher nicht.


Der Tag verstrich schnell und langsam zugleich. Als du am frühen Abend – du kamst gerade aus dem Bad – sahst, dass es schneite, machte dein Herz einen Hüpfer und ohne dich abzumelden, liefst du gen Haustür, um dir den Schnee besser ansehen zu können. Subaru folgte dir auf dem Fuße, auch wenn er dazu nicht wirklich Lust zu haben schien. Während du deine Jacke anzogst, brummte er dich an. „Muss das sein? Du wirst doch wohl schon einmal Schnee gesehen haben?“ Du würdigtest seiner brummeligen Nachfrage nur ein knappes „Ja, muss es“ und liefst nach draußen. Der erste Schnee lag bereits als dünne Schneedecke auf dem Boden.

Als du merktest, dass du tatsächlich schon Schneebälle aus den dicken Flocken zusammenklauben konntest, die vom Himmel fielen, freutest du dich nicht nur, dir kam auch ein listig-lustiger Gedanke. Vielleicht würde Subaru ja doch einmal lächeln...

Weit kamst du mit deinem Plan nicht, denn ehe du einen Schneeball in Subarus Richtung werfen konnte, welcher neben der Tür an die Hauswand gelehnt stand und die Augen geschlossen hatte, traf dich etwas im Nacken und du schriest erschrocken auf. Nasse Kälte rann dir in dem Pullover. Du fuhrst herum und stauntest nicht schlecht, als du Ayato erkanntest, der bereits den zweiten Schneeball formte und mit Sicherheit den ersten geworfen hatte.

Beinahe abwartend sah der Vampir zu dir hinüber. Bei jedem anderen hättest du gewusst, wie du reagieren solltest, doch bei ihm... Kurz entschlossen warfst du den Schneeball, der ja eigentlich Subaru gegolten hatte, nun gen Ayato, der sich nicht lumpen ließ und sogleich zurückfeuerte.


Bestimmt eine Stunde bewarft ihr einander und hätte dir jemand auch nur einen Augenblick vorher gesagt, dass du mit Ayato zusammen einmal lachen würdest, hättest du ihm oder ihr einen Vogel gezeigt. Jetzt jedoch lagt ihr nun nebeneinander im Schnee und ward aus der Puste. Er hatte fair gespielt und keine seine vampirischen Superfähigkeiten eingesetzt, dennoch warst du deutlich kaputter als er.

Gut gespielt, Chichinashi“, meinte er grinsend und sah in deine Richtung. Musste er dich schon wieder so nennen? „Nenn mich nicht so.“ Er schwieg kurz, doch dann konntest du sehr zu deiner Verwunderung deinen Namen aus seinem Munde hören. Er klang ungewohnt ernst, als er ihn aussprach, dann seufzte er leise, beugte sich ohne jede Vorwarnung in deine Richtung und drückte dir wider Erwarten einen Kuss auf die Wange.

Verdattert starrtest du ihn an, da wurde er auch schon von Subaru hoch gezerrt, der wohl angenommen hatte, sein Bruder wollte dich beißen. Auf Ayatos und auf deinen Wangen lag ein verräterischer Rotschimmer. „Äh... e-er hat nicht...“, versuchtest du ungeschickt, den Rothaarigen zu verteidigen, der dieses Mal ja wirklich unschuldig war. Grummelnd ließ Subaru ihn los und Ayato stapfte ohne ein weiteres Wort davon. Was war das denn gewesen?


Als du wieder hinein gingst, war von Ayato wieder weit und breit keine Spur zu sehen. Das hattest du allerdings auch nicht erwartet, doch dein Groll ihm gegenüber war beachtlich gesunken. In ihm steckte also doch mehr als ein Arschloch mit Reißzähnen und einem Ego von der Größe des Mondes.

Vielleicht... aber nein. Nein. Oder...?


Schlussendlich jedoch war es nicht Ayatos Name, der an diesem Abend fiel, sondern Subarus. Er war dir immerhin – wenn auch fälschlicherweise – sofort zur Hilfe geeilt und irgendwie hattest du das Gefühl, das honorieren zu müssen.

Was Ayato betraf, entschiedst du, dass er wohl doch sein Weihnachtsgeschenk bekommen würde. Ausnahmsweise. Weil er heute so nett gewesen war und weil... ja eigentlich hatte er sich ja nicht entschuldigt, doch die Schneeballschlacht und das, was danach geschah und dich noch immer erröten ließ, galten wohl schon ein wenig als solche.


Du warst Subaru in dein Zimmer gefolgt. Jetzt, wo du so darüber nachdachtest... wo schliefen die Sakamakis überhaupt? Wie einige deiner Fragen, schobst du auch diese auf und ahntest, dass sie womöglich nie beantwortet werden würde.

Subaru stand genau vor dir und neigte an an deinen Hals, als er innehielt. „Tch, wie du aussiehst. Total zerbissen“, knurrte er leise. Ja war das vielleicht deine Schuld?! Es war ja nicht so, als hättest du darum gebeten für den Dezember die lebende Blutbank einer Vampirherde zu sein.

Vampire sind schon abscheuliche Kreaturen“, hörtest du ihn nachdenklich murmeln, doch ehe du antworten konntest, hatte es sich der Weißhaarige wohl überlegt und fest in deinen Hals gebissen. „Ngh“, rutschte es dir vor Schmerz heraus, als du einen Aufschrei unterdrücktest. Verflucht, das tat aber auch jedes Mal weh und am Hals eindeutig mehr als am Arm. Das sollte diesen Kerlen mal einer sagen!

Ein Saugen spürtest du allerdings nicht. Kein Brennen in deinen Adern, kein Ziehen und kein glühender Schmerz, der sich durch den ganzen Hals zog und dir den Atem abschnürte. Stattdessen lediglich das Puckern der Bisswunde, über die der Weißhaarige leckte, beinahe zärtlich, während er die Arme um dich schlang. Anders als die Bisse zuvor, hatte das hier fast wirklich etwas respektvolles und liebevolles an sich, das du ihm niemals zugetraut hättest, war der Eindruck, den er sonst machte, doch eher unfreundlich bis aggressiv.

Schon nach kurzer Zeit ließ er von der Wunde ab, hielt dich allerdings noch einige Minuten im Arm, einfach nur fest an sich gedrückt, ehe er dich wortlos losließ und aus dem Raum stürmte. Verwirrt und überrascht bliebst du zurück.

17.2.16 09:41
 
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